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dem Fahrrad.

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Walter Jungwirth


Tausend Kilometer Süden - Gebundene Ausgabe, ca. 160 Seiten EUR 14,80Neben manchen Dingen, die in meinem Leben danebengegangen sind, gibt auch es ein paar, die mir gelungen sind: viele herrliche Radtouren, etliche schwere Brevets und der eine oder anderen Bericht über diese merkwürdige Freizeitbeschäftigung. Und nun das Sahnehäubchen: ein Buch zu meiner allerliebsten Langstrecke, dem Mille du Sud. Allen, die noch kein Buch geschrieben haben, sei gesagt, dass dies eine ganze Menge Arbeit bedeutet - und Zeit: über ein Jahr, was mich betrifft. Aber jetzt ist es vollendet und wartet darauf, dass sich diejenigen, deren Herz fürs Radfahren schlägt, darauf stürzen. Im April 2017 ist es im Covadonga-Verlag erschienen und in Ihrer Buchhandlung oder im Internet verfügbar. A propos Internet: wenn es Ihnen gefällt, dürfen Sie mir gerne ein paar Sternchen verpassen - Sie wissen schon wo...

Tausend Kilometer Süden - Gebundene Ausgabe, ca. 160 Seiten EUR 14,80


Neues


Ehrenrettung in Weiß

Angesichts der geradezu unüberschaubaren Flut an Radsportevents, die neuerdings aus dem Boden sprießen, mag man als Novize, geblendet von vierstelligen Kilometerzahlen oder anderen Superlativen, zur Meinung tendieren, dass es sich für dreihundert Kilometer kaum lohnt, die Kette zu ölen, und die alten Hasen, die es besser wissen müssten, fangen ohnehin erst bei 400 Kilometern an, sich die Beine zu rasieren – wenn überhaupt.

Das Leben macht keine Geschenke

Besonders dann, wenn mich zehn oder auch elf frisch polierte Ritzel anstrahlen, wird mir klar, dass unsereiner überhaupt keinen Grund hat, sich zu beschweren. Noch vor hundert Jahren wussten unsere Vorfahren nichts von Schaltungen am Rad - geschweige denn von Klickpedalen. Mit schwergängigem Material waren sie unterwegs auf unwegsamen Schotterstraßen, jahrelang und jahrzehntelang. Zu allem kam dann noch diese unsägliche Regierung von Nichtsnutzen an die Macht, die die Menschen in den Krieg statt zum Radfahren schickte.

Mondfinsternis Juli 2018

Das Paar zu meiner Linken gab sich im Großen und Ganzen vorbildlich: ordentliche Körperspannung, gepflegtes Wanderoutfit, vermutlich SUV unten auf dem Parkplatz, klare Ansagen: Wir würden uns gerne auf diese Bank hier setzen. Es ist die Bank auf der ich mich niedergelassen hatte. Da drüben wären auch noch freie Bänke..., wagte ich zu bemerken, schäbig wie ich bin, aber klar, diese Sitzgelegenheit musste es sein, mit dem Blick auf den Feldberg. Ich raffte also meine Sachen zusammen, um einem sozialen Miteinander Platz zu machen.

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